Eine kleine Geschichte über das Internet…

Ihr Lieben,

wie ihr sicher schon gemerkt habt, ist es gerade verdächtig still hier und ich lasse nichts von mir hören.

Das liegt aber weder an fehlender Motivation zum Bloggen noch an fehlendem Inhalt oder Sonstigem – ich habe schlicht und einfach keinen Internetanschluss daheim.

Vor drei Wochen bin ich umgezogen, es ist auch alles wunderbar, die Room-Inspiration-Posts für euch sind praktisch schon fertig, es fehlt nur das Internet.
Der Bauträger hat versäumt, uns bei der Telefongesellschaft, KabelBW, anzumelden, sodass es jetzt ein zeitliches Problem mit dem Kabel gibt. Soweit wir alle wissen, liegen die schicken, tollen Glasfaserkabel in der Straße und es fehlt lediglich die Verbindung zu den Häusern (drei Gebäude mit jeweils 7-8 Wohnungen). Nun gibt es aber anscheinend ein riesengroßes Problem mit den Menschen, die diese Kabelverbindungen legen können. Das sind nämlich Subunternehmen von KabelBW, und es gibt im gesamten (!) Großraum Stuttgart genau DREI davon: Der eine hatte im Sommer ein Burnout, der zweite steht wohl kurz davor und der dritte ist auch überlastet. Wunderbar. Und anscheinend ist das auch so ein blöder Job, dass niemand so etwas machen will. Noch wunderbarer.
Und das Beste an der Sache: Niemand kann uns einen konkreten Termin sagen, an dem wir wieder “mit der Welt verbunden” sind, sprich Internet, Telefon und Fernsehen haben werden!
Kann das überhaupt sein?!? Es ist ja nicht einmal so, dass ich als Teil der verwöhnten Generation Internet dasitze und sage “mein Internet tut nich, ey, mein Leben is am Arsch, ich brauch aber mein Computer, ey!”. Nein, im Gegenteil: Ich finde es grundsätzlich angenehm, nicht 24/7 erreichbar sein zu müssen. Das Problem liegt vielmehr darin, dass ich das Internet und einen Telefonanschluss für wirklich wichtige Dinge brauche: Recherche für Hausaufgaben, Referate und Prüfungen für die Schule, laufende Bewerbungen für ein Studium bei Unternehmen, die mich nun nicht erreichen können usw. Und von den vielen Leuten, die mittlerweile in den drei Häusern wohnen, arbeiten nämlich auch viele von zu Hause aus und brauchen das Internet noch dringender!

Jetzt sitze ich also hier in der Bücherei an einem öffentlichen Computer (dessen Tastatur klemmt…) und haue diesen Text in die Tasten. Es tut mir Leid, dass ich euch damit nerven muss, aber zum einen wollte ich, dass ihr Bescheid wisst, wieso hier alles lahmliegt und zum anderen musste ich das einfach mal loswerden.

So. Jetzt können wir alle mal eine Runde darüber nachdenken, wie abhängig die Menschen heutzutage vom Internet sind (mich keinesfalls ausgeschlossen, wie gesagt) und das traurig finden. Danach setzen wir uns wohl wieder vor den Computer oder das Smartphone und gehen über zum normalen Alltag.

Ich werde mich in der nächsten Zeit wohl mit dem unglaublich begrenzten Datenvolumen meines Handyvertrages und vielen Besuchen in der Bücherei begnügen müssen. Sobald ich wieder “online” bin, hört ihr natürlich von mir.

0 Replies to “Eine kleine Geschichte über das Internet…”

  1. Oh Gott! Das ist echt scheiße, wenn ich mich mal so ausdrücken kann ;D Nicht mal Fernsehen oder wenigstens ein Telefon, das ist echt dumm.
    Aber ich drück dir die Daumen, damit du bald wieder mit der Welt verbunden bist 😀 hahah
    Lg
    rock-your-life22Blospot.de

  2. Oh nein, das ist echt ärgerlich. Ich hoffe für dich das das bald alles repariert ist und du in deine alten Gewohnheiten verfallen darfst. Ich finde es manchmal schon krass wie viel man im Internet an Unterhaltung findet und wenn es nicht mehr da ist was fehlt. Ich freue mich schon wenn du wieder bloggen wirst 🙂

    Tollen Blog hast du!
    Es wäre schön wenn du meinen auch mal besuchen würdest 🙂
    Liebste Grüße 🙂
    http://hallowelt-linda.blogspot.de/

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *