PERSONAL | I did not eat candy or unhealthy food for 21 days!

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Keine Süßigkeiten, auch keine Schokolade, keinen Kuchen, kein Fast Food, kein Eis – für ganze 21 Tage?! Heute erzähle ich euch, wie ich das geschafft habe und wie es mir dabei ging.

 

Warum tut man sich freiwillig so etwas an?

Ich weiß, viele Menschen im Internet verzichten komplett auf Zucker und ähnliches. Dagegen sind meine 21 Tage überhaupt nichts besonders und wirken eher lächerlich.

Allerdings bin ich ein Verfechter von Balance in der Ernährung. Ich glaube, dass es nicht gesund ist, vor allem für die Psyche, wenn man NIE ein Stücken Schokolade oder eine Kugel Eis isst.

Mein Konsum von ungesundem Essen hatte allerdings ein biiiisschen überhand genommen. Ich wollte einfach etwas ändern. Dann habe ich dieses Foto bei tumblr entdeckt und das klang so vielversprechend, ich war sofort Feuer und Flamme.

Ich möchte nur kurz klarstellen, dass meine Intention nicht das Abnehmen war. Ich wollte mich einfach besser fühlen und auch die gesundheitlichen Risiken von zu viel ungesunder Ernährung eindämmen. Ihr wisst schon, Karies und Diabetes und so.

Es war überraschend einfach, auf all das ungesunde Zeug zu verzichten

Nachdem die Entscheidung gefallen war, wartete ich allerdings noch ein paar Tage. Mein Freund hat nämlich seinen Geburtstag gefeiert und ich wusste, dass er leckere Sachen kochen und backen würde, unter anderem Kekse.
Mein offizieller Starttag war dann ein Samstag, der 21. Mai. Ich habe fast niemandem davon erzählt, weil ich dachte, dass ich sowieso nach ein paar Tagen einknicke. So wie das halt immer gewesen ist bisher. 😉

Dieses Mal war es aber anders.
Beim einkaufen bin ich schnurstracks an den Süßigkeiten vorbeigelaufen und habe stattdessen viel Obst gekauft und das dann gegessen, wenn ich Lust auf Süßes hatte. (Da war es wohl von Vorteil, dass ich alleine wohne. Wenn ihr das auch ausprobieren wollt, aber mit jemandem zusammen lebt, könnt ihr um Mithilfe bitten, z.B. Süßigkeiten verstecken.)
In der Uni fiel ich keinem Süßigkeitenautomaten zum Opfer, weil ich genug zu Essen eingepackt und Obst und Nüsse als Snack dabei hatte.

Ich kam nicht einmal bei der Arbeit in Versuchung, ein Stück Kuchen zu essen. Und ich arbeite an den Wochenenden in einer Konditorei an der Theke.

Das hat mich tatsächlich am meisten beeindruckt.
Während ich so vor den leckeren Kuchen und Torten stand, habe ich Folgendes bemerkt: Das Bedürfnis nach Süßem war in meinem Kopf, aber mein Körper brauchte es nicht. Das ist schwer zu beschreiben, aber ich glaube es hat damit zu tun, dass “Sucht” wie eine gut ausgeleuchtete Straße im Gehirn ist und die Alternative ist ein kleiner Trampelpfad. (Ich habe vor einiger Zeit mal etwas dazu gelesen.) Das heißt also, mein Gehirn dachte, ich würde jetzt Kuchen wollten, einfach weil das immer so war und bequemer ist, dabei war es gar nicht so.

Um motiviert zu bleiben, habe ich mir dann noch die 21 Tage in meinem Kalender durchnummeriert und außerdem mein Hintergrund am Laptop und Handy geändert – mit motivierenden Bildern und meinen “Regeln”.

Wie meine “Regeln” genau aussahen

Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Regeln beim Essen. Für dieses Projekt waren aber logischerweise welche notwendig. Also habe ich die folgenden “Keine/n”-Regeln aufgestellt:

Keine Süßigkeiten
Keinen Kuchen
Keine Chips
Kein Fast Food
Keine Schokolade
Kein Eis

Ich habe auch über “keinen Alkohol” nachgedacht. Dann habe ich aber beschlossen, dass das eine Glas Wein oder die eine Flasche Bier in der Woche nicht so schlimm ist und es dabei belassen. 😉

Wie es mir dabei ging und was ich von diesem Selbst-Test mitgenommen habe

Es war wirklich ein Test, weil ich ja dachte, dass ich das NIEMALS durchhalte.

Dementsprechend war das erste, das ich gelernt habe, dass meine Willenskraft stärker ist, als ich dachte. Und natürlich die Sache mit dem Gehirn, was ich ja weiter oben erklärt habe.
Außerdem habe ich mich natürlich besser gefühlt. Nicht mehr so aufgebläht, nicht mehr so schlapp. Netter Nebeneffekt: Ich habe ein, zwei Kilo abgenommen und mein Körperfettanteil ist wieder im normalen Bereich.

Insgesamt war es die Sache also total wert. Einfacher als ich dachte, und ich habe einiges über mich, mein Gehirn und meinen Körper gelernt.

Würdet ihr so etwas auch einmal ausprobieren? Oder habt es vielleicht schon? Erzählt mir davon in den Kommentaren oder schreibt mir eine Nachricht. Habt einen wunderbaren Tag! x Rona

 

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