das privatsphären-dilemma • life

Irgendwo in mir habe ich das Bedürfnis, Content zu erstellen und in die Welt hinauszutragen. Und wo geht das besser als auf einem eigenen Blog? Hier sind wir also.
Gleichzeitig habe ich aber auch das Bedürfnis nach Privatsphäre. Ich möchte nicht jeden Fitzel meines Privatlebens bei Instagram posten und daher mache ich das auch nicht.

Das Dilemma: Ein Blog ist laut Definition ein „Persönliches Online-Tagebuch“. Das komplette Konzept von Social Media basiert darauf, sein persönliches Leben in die Welt hinauszuposaunen.

Meine Lösung: Ich blogge. Hier. Und ich habe diverse Social-Media-Auftritte. Allerdings poste ich nirgendwo etwas wirklich Privates. Natürlich basiert diyrona, also mein Blog, YouTube-Kanal und sämtliche Social-Media-Kanäle, auf meiner Person. Ich möchte aber mit diyrona eher eine Art Online-Magazin anbieten. Früher haben wir InStyle & Co gelesen, heute lesen wir eben Blogs.

Also, liebe Follower, liebe Fremde, liebe Stalker, liebe Freunde, liebe Hater,
wer mich wirklich kennt, bemerkt den Unterschied zwischen mir persönlich und mir als diyrona. Und wenn ich ein Foto in meiner instagram-Story poste oder ein Zitat bei tumblr reblogge – dann möchte ich damit NICHT auf einer Meta-Ebene etwas über mein Innerstes, die aktuelle Situation in meiner Familie oder verflossene Liebesbeziehungen ausdrücken. Es ist schlicht und einfach ein Weg, der Welt – warum auch immer – zu zeigen, dass ich eine 3€-Strickjacke aus dem gammeligen Secondhandladen um die Ecke trage.

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